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05.09.2017 15:23 Alter: 44 Tage
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Vereinsreise vom 2. September 2017

Am kühlen, regnerischen Samstag begaben sich 32 Turnerinnen auf die Spuren des Radio Beromünsters.


Nach der Stärkung mit Kaffee und Gipfeli am Sempachersee brachte uns der Carchauffeur zur Minigolfanlage auf der anderen Ortsseite. 24 Turnerinnen massen sich mit Schläger und Ball beim Einlochen. Aufgrund der kalten Finger wurden auch schon einige wärmende Getränke notwendig. Der andere Teil der Reisenden begab sich auf die Erkundung des historischen Städtchens. Unser eigentliches Ziel war aber Beromünster, welches wir kurz vor Mittag erreichten. Nach einem kurzen Abstecher einiger Interessierten in die Stiftskirche, nahmen dann alle den Radioweg unter die Füsse. An sieben Hörstationen wird die Geschichte um den Sender erzählt und hörbar gemacht. Themen wie, der Beginn, Grusel Schalk und haarsträubende Fälle, Pech und Pannen, live dabei sein, Musikrichtungen und Sportübertragungen riefen alte Erinnerungen wach. Wir erfuhren von „sprechenden Herdplatten und Regenrinnen“ sowie den Neonröhren, welche ohne Strom leuchteten. Schon bei der zweiten Station durften wir einige Biker zu einem Bergpreis anfeuern, was nicht alle im Sattel hielt (Sturz aufgrund zu langsamer Geschwindigkeit in steilem Gelände). Der Weg führte uns weiter vorbei an der Leichnamsraststätte von Herzog Leopold III (Kapelle), durch die „Waldkathedrale“ zur Tabakschür, auch Besenbeiz genannt, in welcher wir zwischen getrockneten Tabakblättern ein kaltes Plättli geniessen durften. Danach teilte sich die Reisegesellschaft. Die Wanderer begaben sich auf den restlichen Aufstieg Richtung Sendemast. Die Gemütlicheren wurden vom Carchauffeur abgeholt und an unseren nächsten Zielort geführt. Leider öffnete dann beim Abstieg der Himmel doch noch seine Schleusen (bis dahin hatten wir nämlich Wetterglück). Ziemlich durchnässt, denn der Regen fiel zeitweise fast horizontal, erreichten wir dann das KKLB in Beromünster (Kunst und Kultur im Landessender). Im ehemaligen Gebäude des Landessenders stellen verschieden Künstler Arbeiten aus. Aufgrund des momentanen Themas „Pause“ begann die Führung mit einer Pause auf einem Bett: Ausgerüstet mit Kopfhörer und feuchter Frischluft (Föhn und Luftbefeuchter) wurden wir auf eine Schiffsreise mitgenommen, da Wasser ja bekanntlich beruhigt. Danach sollten wir angekommen und fähig sein die Kunst in uns aufzunehmen. Während des Rundgangs begegneten wir verschiedenem Kuriosem: Einer ausgestopften, atmenden Kuh, einem ausgestopften Eichhörnchen, welches auf einem Bohrer (als Motor) in den Lüften schwebte sowie vielen Utensilien, welche durch Mixer, Staubsauger und andere elektrische Kleinmaschinen angetrieben wurden. Ein „blaues“ Nashorn, welches in Origami-Kunst aus nur einem einzelnen, riesigen Blatt Papier gefertigt wurde, den grünen „Gnadenspendern“, welche sich dann als Gnadenfühler entpuppten, spezielle Holzarbeiten (Kissen, Decken, Pelze) und vielem anderem, welchem wir nicht alle unbedingt etwas Künstlerisches abringen konnten. Trotzdem verstrich die Zeit wie im Fluge und wir mussten uns schon wieder auf den Heimweg begeben. Eine kurzweilige Reise, auf welcher das Gesellige nicht zu kurz kam, fand ihren Ausklang. Herzlichen Dank an Jana, welche die Reise für uns organisierte.